Drei bis vier Millionen Kinder wachsen in Deutschland mit mindestens einem suchtkranken oder psychisch erkrankten Elternteil auf. Diese Kinder stellen eine hochvulnerable Gruppe dar, da sie neben ihrer belastenden Lebenssituation ein erhöhtes Risiko haben, später selbst eine psychische oder Suchterkrankung zu entwickeln. Der Unterstützungsbedarf dieser Kinder kann nur interdisziplinär abgedeckt werden. Diesem Prinzip folgt das Projekt „connect – Hilfe für Kinder suchtbelasteter Eltern“ seit mehr als 20 Jahren, das in vier Hamburger Bezirken etabliert ist.
Das Projekt connect plus erweitert die „connect-Idee“ um das Thema Komorbidität von Sucht- und psychischen Erkrankungen und baut neue Netzwerke in weiteren Hamburger Bezirken auf. Ziel ist die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit von Fachkräften aus frühkindlicher Erziehung, Jugendhilfe, Schule, Suchthilfe, Sozialpsychiatrie und dem Gesundheitswesen.
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung connect plus Bergedorf wird in einem Fachvortrag der Fokus auf die Lebenswelt der von einer elterlichen Suchtbelastung betroffenen Kinder und Jugendlichen gelegt und thematisiert, wie man mit Kindern über die die elterliche Suchtproblematik sprechen kann. Darüber hinaus wird es einen Austausch zu Bedarfen und Entwicklungszielen der Hilfesysteme in Bergedorf, die mit sucht- und psychisch belasteten Familien arbeiten, geben.
Mo 20.04. 09:30 Uhr - 12:30 Uhr
Kulturzentrum Neuallermöhe - KulurA
Otto-Grot-Str. 90, 21035 Hamburg
(S Allermöhe)
SUCHT.HAMBURG
Baumeisterstraße 2
20099 Hamburg
(040) 28 49 91 80
service@sucht-hamburg.de
www.sucht-hamburg.de
Keine
Auf 50 Plätze begrenzt
Katharina Balmes (Beratungsstelle KALLE für Kinder und Jugendliche aus alkoholbelasteten Lebensgemeinschaften, SUCHt & WENDEPUNKT e.V.)
[Keins]
Teilnahme-Geschäftsbedingungen
Aktualisiert: 26.02.26 12:35 Anke Höhne